Projektpartner
Verein Zukunft für Kinder (VZfK)
Hilfe zur Selbsthilfe in Bali - In der Region Muntigunung unterstützt der VZfK Familien mit Projekten, die Eigenverantwortung fördern und nachhaltige Entwicklung ermöglichen – für bessere Zukunftschancen von Kindern.
Verantwortlichkeiten und Kontakte
Verein Zukunft für Kinder (VZfK)
Marschlinsweg 6
CH-7000 Chur
Webseite und Social Media Webseite
Homepage: https://zukunft-fuer-kinder.ch
Instagram: https://www.instagram.com/verein_zukunft_fuer_kinder/
Linkedin: https://www.linkedin.com/company/vereinzukunftfuerkinder/
Kontakt für rosaly.social
Vorstandsmitglied VZfK
Daniel Meier
Projekt
Ziel des 2004 in der Schweiz gegründeten, ZEWO-zertifizierten VZfK ist, den Kindern in der strukturell verarmten, unter akutem Wassermangel leidenden Region von Muntigunung im Nordosten Balis die Basis, für eine bessere Zukunft zu schaffen. Oberster Grundsatz in der Entwicklungsarbeit lautet: Hilfe zur Selbsthilfe. Sämtliche Projekte werden gemeinsam mit der Bevölkerung evaluiert und implementiert. Die Betroffenen werden zu Beteiligten gemacht. Bei der Projektimplementierung wird grosser Wert daraufgelegt, dass die opportunistische Grundhaltung der ums Überleben kämpfenden Bevölkerung (ca. 6'000 Personen/1'000 Familien) sukzessive einer von Eigenverantwortung geprägten und entwicklungsorientierten Haltung weicht. Jedes Projekt wird auf kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen geprüft.Projektziel und Wirkung
Sämtliche Bestrebungen orientieren sich an 4 strategischen Zielen:
- Implementierung einer nachhaltigen Wasserversorgung die pro Einwohner und Tag 25 Liter Wasser bereitstellen kann
- Schaffen einer Arbeitsstelle für jede der 1000 dort lebenden Familien mit einem Minimaleinkommen von $ 100
- Verbesserung der gesundheitlichen Situation (Hygiene, Ernährung, Frühschwangerschaften, Reduktion der Kindersterblichkeit, Umgang mit Abfall)
- Sicherstellung einer adäquaten Ausbildung für alle Kinder, um Zugang zum Arbeitsmarkt zu schaffen.
Bis anhin erzielte Wirkung:
- 35 Dörfer wurden nachhaltig mit Wasser versorgt (Wasserzisternen).
- 1'079 Familien-Reservoirs wurden saniert.
- 96% der Bevölkerung hat Zugang zu Toiletten.
- Die Kindersterblichkeit von 9% wurde praktisch eliminiert.
- 80% der Bevölkerung ist registriert und hat Zugang zu medizinischen Leistungen.
- In den 3 von Einheimischen geführten sozialen Unternehmungen (Food, Handicraft, Trekking) werden 200 Mitarbeitende beschäftigt. Viele von ihnen sind ehemalige Bettlerinnen in den touristischen Zentren. Zusätzlich können 700 Bauern Rohmaterial an diese Unternehmungen verkaufen.
- Bau einer neuen Produktions- und Lagerhaltungs-Infrastruktur: In einer ersten Phase wurden neue Lagerräume für Rohwaren und Halbfertigprodukte sowie Räumlichkeiten für eine Färberei für das Batikprojekt erstellt. In einem zweiten Schritt soll die Verarbeitung von Cashews, Rosella Tee und weiterer Produkte in das neue Zentrum verlagert werden. Die erste Bauetappe wurde im Juli/August 2024 abgeschlossen.
- Auch ein nachhaltiges Abfall Entsorgungsprojekt (aufräumen, sammeln, sortieren, wiederverwerten, regeln und sanktionieren) verläuft sehr erfreulich. Ziel ist, dass der Abfall gesammelt und nicht in der freien Natur entsorgt wird.
Mittelverwendung
Die finanzielle Unterstützung des Rotary Clubs SG-Rosenberg fliesst zweckgebunden in das Projekt „Reduktion der Schwangerschaften von jugendlichen Frauen“. Es ist ein grosses Problem, dass mangels besseren Wissens viele sehr junge Frauen viel zu früh schwanger werden.
Dem wird mit folgenden Massnahmen entgegengewirkt.
- Verbesserung des Wissens über reproduktive Gesundheit bei Jugendlichen
- Sensibilisierung für die negativen Folgen von Schwangerschaften und Ehen bei Jugendlichen
- Schaffung von Unterstützungssystemen für Jugendliche
- Wirtschaftliche Chancen für Familien aufzeigen
- Zusammenarbeit mit den Gemeindevorstehern und traditionellen Autoritäten, um die kulturellen Einstellungen in dieser Thematik zu ändern
- Durchsetzung von Gesetzen und Vorschriften gegen Kinderehen
Wirkung
Die Schwangerschaften jugendlicher Mädchen sind am AbnehmenTransparenz
Rudolf Nuetzi, ehemaliger Länderverantwortlicher für Swisscontact-Indonesia und Nicole Busch, eine schweizerische Projektleiterin, sind in Bali verantwortlich für die Umsetzung aller Projekte des VZfK. Beide verfügen über langjährige Management- und Projekterfahrung. Die Projektstudien und -rechnungen werden vom ehemaligen Länderdirektor des DEZA (Georges Capt) geprüft und testiert. Auch der Gründer dieses Hilfswerks, Daniel Elber wohnt in Bali und begleitet die Entwicklungen mit Rat und Tat. Eine permanente Schweizerpräsenz vor Ort ist gewährleistet.
Der Jahresbericht gibt detailliert Auskunft über die Rechnungs- und Geschäftsführung des VZfK
https://zukunft-fuer-kinder.ch/jahresberichte